„Wir denken bei Hilfe nur an Geld. Das muss sich ändern.“ RM-Mitherausgeber Paul Kirchhof über Unterstützung für Griechenland und die Verantwortung der Europäer gegenüber künftigen Generationen.
Hongkong:Die Luft riecht nach Revolte. Vor allem junge Leute begehren gegen China und das eigene Establishment auf. Ein freier Markt ist ihnen zu wenig. Politisch sind ihre Demonstra- tionen wirkungslos, gesellschaftlich nicht.
Günter Grass: Deckname „Bolzen“. Jahrelang wurde der Schriftsteller von der Stasi beobachtet. Kai Schlüter markiert mit „Günter Grass im Visier“ den Riss zwischen zwei Denk- und Sprachwelten.
Spätestens seit auch an der Odenwaldschule Missbrauchsfälle publik geworden sind, ist offensichtlich: Kinderschändung ist ein Problem der ganzen Gesellschaft. Der Runde Tisch kommt für Matthias Gierth zu Recht.
Das geschundene Land ist auf dem richtigen Weg zu Freiheit und Stabilität. Der Irak könnte sich am Libanon orientieren, meint Thomas Gutschker. Obwohl fragil, gelingt dort der Ausgleich der Volksgruppen.
Vor Griechenland liegen schwere Wochen. Die Gewerk- schaften setzen sich gegen das Sparprogramm zur Wehr. Kommt es zu unkontrollierbaren Ausschreitun- gen? Auch die Beziehungen zu Deutschland leiden.
Die Armee träumt vom Griff nach der Weltmacht, die KP sorgt sich um den sozialen Frieden. Das Ergebnis beim Volkskongress: Zum ersten Mal seit vielen Jahren steigt der Militärhaushalt nicht mehr zweistellig.
Caritas-Präsident Peter Neher wünscht sich mehr Unterstützung für die Angehörigen. Ein Rechtsanspruch für eine Auszeit vom Job, wie ihn Familienministerin Schröder fordert, reicht ihm nicht.
Auf dem hart umkämpften Gesundheitsmarkt zählen sie zu den ganz Großen. Was aber zeichnet eine christliche Klinik aus? Momentaufnahmen im evangelischen Krankenhaus Bethanien in Solingen.
Der Klassenraum dient als soziales Labor, hier wird mit Chancengerechtigkeit und Integration experimentiert. Mütter und Väter gehen dagegen auf die Barrikaden. Christiane Florin schlägt sich auf ihre Seite.
Gesundheit, Golf und Genuss: Der demografische Wandel in Deutschland mischt die Tourismusbranche kräftig auf. Schon jetzt buhlt der Markt um die Gunst der künftig größten Kundengruppe.
Im einst von Großgrundbesitzern ausgebeuteten Alentejo herrscht noch immer eine melancholische Stimmung. Die Menschen in der Grenzprovinz zu Spanien haben sich ihre Unabhängigkeit bewahrt.
Kunststoffabfälle sind extrem langlebig. Flüsse spülen riesige Mengen davon ins Meer, mancherorts im Ozean schwimmt bereits mehr Plastik als Plankton umher. Es wird von Tieren gefressen und vergiftet die Nahrungskette.
In den kommenden fünf Jahren wollen die Koreaner 17 komplett neue und zwölf überarbeitete Modelle auf den Markt bringen. In diesen Tagen startet der „Cityroader“ ix35, der den Tucson ersetzt.