Früher trugen sie nur die Haute Couture spazieren, heute ist Mode Nebensache. Die Schönen des Laufstegs sind die Prinzessinnen der Gegenwart. Für viele Mädchen führen sie das perfekte Leben – dank eines scheinbar perfekten Körpers.
Jugend wird in Deutschland zum knappen Gut. Aber Hand aufs Herz: Welcher Vierzig- oder Fünfzigjährige möchte ernsthaft mit jungen Leuten tauschen? Martin Rupps, Jahrgang 1964, rangiert die Midlife-Crisis einfach aus.
Daniel Libeskind hat zum ersten Mal ein Fertighaus entworfen. Wer mondän wohnen will, braucht nicht in die Metropole zu ziehen. Der Prototyp der Wohnskulptur steht im westfälischen Datteln.
Köche eröffnen in New York, London und Berlin edle Restaurants in den eigenen vier Wänden. Diese „Supper Clubs“ sind zwar nicht immer legal, haben aber für Feinschmecker den Reiz des Verbotenen.
Das traditionsreiche Kölnisch Wasser braucht eine Erfrischungskur. Neue Duftnoten sollen das verstaubte Image wegspülen. Die naturnahe Linie „Acqua Colonia“ knüpft an den italienischen Ursprung der Marke an.
Per Handy und Internet lassen sich zwar mehr Kontakte knüpfen als in der Kneipe, doch manchmal überkommt auch die Fans der virtuellen Kommunikation die Sehnsucht nach persönlichen Gesprächen.
Viel Lärm um fast nichts: Während der Fashion Week will sich Berlin mit den Metropolen Paris und Mailand messen. Doch statt Internationalität beherrscht Provinzialität die Designermesse.
Solange die Leute von nebenan in unserem Urlaub die Blumen gießen, sind sie willkommen. Aber wehe, sie oder ihr Apfelbaum kommen uns zu nahe. Analyse eines ambivalenten Verhältnisses.
Der Engländer Stuart Pigott gilt als das Enfant terrible der Weinkritik. Von der elitären Fachsprache seiner Zunft hält er nichts. Guter Geschmack ist für den 49-Jährigen weniger eine Frage der Qualität als der Gewohnheit.
Das Notebook auf dem Bistrotisch, daneben ein Latte macchiato – das war gestern. Viele Freiberufler wollen nicht mehr allein vor sich hin arbeiten. Sie gründen Bürogemeinschaften. Co-Working heißt der Trend.
Eine Grundsatzfrage richtigen Dinierens heißt: Welcher Wein passt zu welchem Essen? Eine einfache Antwort gibt es für Feinschmecker nicht. Fehler vermeidet nur, wer seine Zutaten genau kennt.
Von „Tintenherz“ bis zum „Namen der Rose“: Immer mehr Hersteller nehmen sich Weltliteratur als Vorlage für ihre Produkte. Gefragt sind vor allem große Bestseller. Deren Verlage verdienen an dem Boom gehörig mit.
Auf dem Bundespresseball präsentiert sich das neue politische Establishment. Die Stimmung ist gedämpft. Der Charme der großen Party liegt im Kleinen. Ein Tanzstundenreport von Hans-Joachim Neubauer.
In Zeiten der Schweinegrippe dient sauberes Niesen der Volksgesundheit. Dabei ist das Taschentuch mehr als ein Hilfsmittel im Seuchenfall. Es steht für gesellschaftliche Etikette. Die Kulturgeschichte eines Zivilisationsguts.