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11.03.2010

KZ Dachau: Namen statt Nummern

Priester Hermann Scheipers überlebte die Inhaftierung. Bekannte porträtierten ihn im Rahmen des Projekts „Gedächtnisbuch“. Seine Lebensgeschichte ist neben vielen anderen in der Versöhnungskirche nachzulesen.freier Bereich



Schweiz: Angst vor der Lawine aus dem Norden

Nirgendwohin wandern Deutsche so gerne aus wie in die Eidgenossenschaft. Doch sie sind dort eher unbeliebt – nicht erst seit der Diskussion über Steuersünder-CDs. Auf Spurensuche mit Betroffenen.freier Bereich

Nahost: Religion erklärt die Welt

Gemeinsame Projekte zwischen Israel und Deutschland: Michael Rutz war mit Forschungsministerin Annette Schavan im Heiligen Land. Geisteswissenschaften dienen als Korrektiv für die Naturwissenschaften.freier Bereich



Kanaren: Majestät lässt tanzen

Teneriffas Designer wetteifern beim Königinnenwettbewerb um das atemberaubendste Kleid. Hunderttausende feiern die Schönheiten und verwandeln die Frühlingsinsel in eine Karnevalshochburg.freier Bereich

Operball: Es webt und walzt und wiegt

Jahr für Jahr, bevor Wien zum Tanz bittet, hat er Hochsaison: Josef Teuschler, den sie nur Peppino nennen, schneidert seiner prominenten Kundschaft Fräcke auf den Leib wie kein Zweiter. Ein Werkstattbesuch.freier Bereich



Haiti: „Die Welt betet für uns“

Halt und Geborgenheit suchen die Überlebenden. Das finden sie bei Priestern und Seelsorgern. In Kirchenruinen bleiben Überfälle und Gewaltausbrüche zumeist aus. Das letzte Refugium inmitten eines Albtraums.freier Bereich

Haiti: „Ich habe Angst“

Die Opfer des Erdbebens kämpfen ums nackte Überleben, TV-Teams um die schrecklichsten Bilder, die USA und Venezuela um Sympathiepunkte. Gelingt es nicht, das Land bald zu stabilisieren, drohen der Region soziale Unruhen.freier Bereich



Weiße Schwarze: „Wir fürchten um unser Leben“

Ihre Körperteile gelten in Tansania als Wundermittel, das angeblich über Nacht für Reichtum sorgt. Übergriffe auf die Albinos häufen sich. Regierung und Zivilgesellschaft haben der barbarischen Praxis den Kampf angesagt.freier Bereich

Leipzig: Wächter allein zu Haus

Der Westen der Stadt galt lange als Problembezirk. Inzwi- schen werden leer stehende Gebäude an Existenzgründer und Lebenskünstler vermittelt. Die Idee floriert: Die meist jungen Bewohner bringen neuen Schwung ins Viertel.freier Bereich



Jordanien: „Die Wüste ist wie eine Mutter“

Das Wadi Rum breitet sich nördlich der Hafenstadt Akaba aus. Die ursprüngliche Landschaft ist die Heimat von Beduinen wie Rebhe, der sich mit der Moderne arrangiert hat, ohne seine Traditionen zu verraten.freier Bereich

Therapie: „Wir geben ihrem Leben Halt“

In den Niederlanden sichern sich immer mehr Landwirte einen Nebenverdienst als „Pflegebauern“. Sie nehmen geistig oder körperlich Behinderte oder Jugendliche mit Lernproblemen als Hilfskräfte auf.freier Bereich



Hamburg-Altona: Gerangel um den Elch

Erstmals will Ikea mitten in einer Innenstadt eine Filiale bauen. Dafür soll ein achtstöckiger Betonklotz weichen. Zwei Bürgerinitiativen, die eine für, die andere gegen das Vorhaben, bekämpfen sich heftig.freier Bereich

Paraguay: Die Dschungel-Germanen

Ende des 19. Jahrhunderts gründeten die Schwester von Friedrich Nietzsche, Elisabeth, und ihr Mann Bernhard Förster Nueva Germania. Sie wollten dort Arier heranwachsen lassen. Heute zieht es neue Einwanderer in das kleine Dorf.freier Bereich



Goldgräber: Glänzende Versprechungen

Schon die Römer förderten rund um das rumänische Karpatendorf Rosia Montana Edelmetalle. Ein kanadisches Unternehmen will dort den größten Tagebau Europas schaffen. Viele Bewohner sind schon umgesiedelt.freier Bereich

Leben auf dem Wasser: Holland geht baden

Hausboote gibt es in den Niederlanden schon lange. Nun sorgt der junge Architekt Koen Olthuis mit Amphibienhäusern für Aufsehen. Seine Vision: eine Stadt, die aus schwimmenden Komponenten besteht.freier Bereich


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Literarische Schauplätze: Auf den Spuren berühmter Autoren.
Von Fontane über Somerset Maugham bis García Márquez: Der Rheinische Merkur spürt die Inspirationsquellen herausra- gender Schriftsteller auf.

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„Ich liebe Kasperltheater“.
Matthias Gierth ist stellvertretender Chefredakteur.

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Sternstunde


Dieter Müller serviert:
Kalbskotelett.

In vielen Länder gehört ein Kalbskotelett regelmäßig auf den Speiseplan, denn am Knochen gebraten ist Fleisch besonders saftig.

Hin und weg
Die Reise-Redaktion empfiehlt Sehenswürdigkeiten am Wegesrand:
Bangkok: Mr. Thompsons Mysterium
Faber-Castell: Abenteuer im Bleistiftschloss
München: Schlammschlacht im Untergrund
Venedigs schönstes Vermächtnis



RM-Reise-Serie


Grünes Band: Naturwunder am Todesstreifen.
Im Schatten von Minenfeldern und Metallzäunen haben bedrohte Tier- und Pflanzenarten überlebt. Vergessene Grenzübergänge mutieren zu Gedenkstätten. Wir stellen zahlreiche Sehenswürdig- keiten vor.

Noble Nächte
Hotels mit ungewöhnlichem Komfort:
Argentinien: Im Reich der Wüstengöttin Mama Pacha
E’terra, Kanada: Geist und Seele kommen zur Ruhe
Interlaken: Das Victoria-Jungfrau avanciert zum Designerpalast
Stubaital, „Jagdhof“: Was Gastlichkeit heißt



Warenkunde


Smartpen:
Vorsicht, Stift hört mit!

James Bond würde sich freuen. Denn die Tarnung des „Smartpen“ ist perfekt. Auf den ersten Blick sieht er nur aus wie ein Kugelschreiber.

Der ganz normale Wahnsinn
La Palma:
Der Puder der Palmeros.

Es staubt, weißer Nebel, dazu laute Trommeln, singende Menschen, sie trinken Zuckerrohrschnaps und überschütten sich gegenseitig mit Unmengen an parfümiertem Talkumpuder.

Fünfprozenthürde


2008er Lorcher Krone, Riesling QbA, Eva Fricke.
Empfohlen von Elisabeth Füngers, Restaurant Nil, Hamburg.


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