In Hamburg stehen Piraten vor Gericht – zum ersten Mal seit 400 Jahren. Daniel Heller-Roazen erklärt anschaulich, warum Freibeuter nicht nur militärisch, sondern auch rechtlich und politisch schwer zu bekämpfen sind.
Kriege und Krisen der Gegenwart sind sein Metier. Der französisch-libanesische Autor Amin Maalouf glaubt an eine bessere Weltordnung und sieht Europa als Vorbild. Auch auf Obama setzt er große Hoffnung.
Der Historiker Christian Meier plädiert dafür, sich nicht an alles zu erinnern. Schon die alten Griechen garantierten so ein friedliches Zusammenleben.
Nur weil sich Stalin nach dem Zweiten Weltkrieg rücksichtslos an deutschen und polnischen Gütern bediente, konnte die Sowjetunion zur Weltmacht aufsteigen.
Der israelische Historiker Shlomo Sand zweifelt an der Idee eines jüdischen Volkes mit gemeinsamen Wurzeln im Heiligen Land. Damit stellt er Grundfesten seines Staates infrage.
Kritisch und informativ: US-Journalistin Stephanie Cooke erzählt die Geschichte der Kernenergie und der nuklearen Bombe. Friedliche und militärische Nutzung standen immer in engstem Zusammenhang.
Deutschlands Sicherheit wird nicht nur am Hindukusch verteidigt, sondern auch in der Heimat. Ein Buch beschreibt, wie junge Männer islamistische Ausbildungslager erreichen.
Der Fall Kurras als Symbol: Nur mithilfe der Stasi entwickelten sich linke Terroristen zu einer Gefahr für die Bundesrepublik. Zwei Bücher beschreiben das Schicksal des Spitzels.
Ausgerechnet in dem Aristokraten erkennen sich viele Menschen wieder. Auch drei Bücher über den Altbundespräsidenten, der am 15. April 90 Jahre wird, stimmen ein Loblied auf ihn an.
Vor 200 Jahren starb die legendenumwobene Herrscherin an einer rätselhaften Infektionskrankheit. Daniel Schönpflugs Biografie scheidet Klischee und historische Wahrheit und ruft die weiche Seite Preußens in Erinnerung.