Vor 200 Jahren starb die legendenumwobene Herrscherin an einer rätselhaften Infektionskrankheit. Daniel Schönpflugs Biografie scheidet Klischee und historische Wahrheit und ruft die weiche Seite Preußens in Erinnerung.
Ihre Existenz war eines der am besten gehüteten Staatsgeheimnisse im Dritten Reich. Auch in Heike B. Görtemakers spannender Biografie über Hitlers Geliebte bleiben viele Fragen offen.
Dem Präsidenten des Zentralkomitees der deutschen Katholiken gelingt ein aufrüttelndes Gesellschaftsporträt der Bundesrepublik. Er warnt: Wir müssen uns ändern.
Schonungslose Analyse eines früheren Nachrichtenoffiziers: Marc Lindemann glaubt nicht, dass Deutschland den Krieg ohne neue Strategie noch gewinnen kann. Ausführlich demontiert er den „Mythos vom Wiederaufbau“.
Aus Anlass seines 80. Geburtstags im April bewerten zwei Biografien das Lebenswerk überwiegend positiv. Dem Geheimnis seines Erfolges kommen sie nicht auf die Spur – von Gerd Langguth.
In ihrem Buch „Frau, gläubig, links“ präsentiert sich die SPD-Generalsekretärin als überzeugte Katholikin und distanziert sich von Gerhard Schröders Agenda-Politik.
In seiner Biografie über den „Kronjuristen“ der National- sozialisten verweigert sich Reinhard Mehring dem üblichen Freund-Feind-Schema. Dabei diskreditiert er die Argumente Schmitts nicht mit billiger Ideologiekritik.
Die Kritik an Barack Obamas Außenpolitik ignoriert häufig, dass dem Einfluss des Präsidenten Grenzen gesetzt sind. Welche das sind, zeigt Peter Rudolf auf.
Zwei Biografien widmen sich dem Kommentator der Nürnberger Rassengesetze und späteren Staatssekretär. Dabei kommen die Autoren Jürgen Bevers und Erik Lommatzsch zu einem unterschiedlichen Urteil.
Eine Milliarde Menschen auf der Welt hungern. Der Globalisierungskritiker Jean Ziegler sieht in den Entwicklungsländern Hass auf die reichen Staaten wachsen.
Um die Welt zu retten, rufen Claus Leggewie und Harald Welzer in ihrem Buch „Das Ende der Welt, wie wir sie kannten“ zum Verzicht auf. Der Politik trauen sie nicht mehr viel zu, der Initiative von unten umso mehr.