Die Ozeane sind überfischt. Der Rote Thunfisch steht vor dem Aus. Um die wachsende Nachfrage nach Fisch noch zu decken, bleibt allein die Aquakultur. Doch wie umweltschonend ist sie wirklich?
Ende Mai scheiterte die Operation „Top Kill“ im Golf von Mexiko. Entlastungsbohrungen sollen das havarierte Bohrloch an seiner Basis endgültig stopfen. Wie die Techniker das Ziel im Untergrund exakt orten.
Das Gasfieber ist ausgebrochen. Mit neuer Technik aus den USA sollen auch in Europa riesige, zuvor unzugängliche Vorkommen im Schiefergestein erschlossen werden – auf Kosten der Umwelt.
Das wahre Ausmaß der Umweltkatastrophe wird wohl auch im Verborgenen bleiben. Denn die Tiefsee galt lange als lebensfeindlich und ist noch immer weitgehend unerforscht.
Der Beginn der Hurrikan-Saison verschärft das bedrohliche Szenario im Golf von Mexiko. Selbst ohne Sturmeinwirkung gehen Forscher bereits davon aus, dass ein Teil des ausgelaufenen Öls bis in den Golfstrom gelangen wird.
Hinter dem akuten Notstand an der US-Küste, dessen Ausmaß sich noch lange nicht absehen lässt, verbirgt sich ein wenig beachteter Trend: Selbst im Normalbetrieb wird das Rohstoffgeschäft immer dreckiger.
Das Wanderverhalten vieler Arten ist genetisch festgelegt. Mit dem Klima ändern sich aber die Flugpläne. Forscher sind überrascht, wie schnell die Anpassung des Verhaltens erfolgt.
In Gebieten mit sehr trockenen Sommern wie in den Anden verlieren die Gebirge immer schneller ihre Eiskappen als Wasserspeicher. Das bedroht die Lebensgrundlage von Millionen Menschen.