Die weltweite Panik um das Virus H1N1 entpuppt sich im Rückblick als übertrieben. Seuchenexperten werten die große deutsche Impfkampagne 2009 als einen Schlag ins Wasser. Was haben wir daraus gelernt?
Jeder fünfte Deutsche nutzt gelegentlich Schlaftabletten als Einschlafhilfe. Möglicherweise reicht ein Riechfläschchen auf dem Nachttisch aber aus, wie Geruchsforscher Hanns Hatt herausgefunden hat.
Würzburger Forscher behandeln Menschen mit Flugangst oder Spinnenphobie durch Konfrontation in einer simulierten Welt. Der Vorteil: Der Patient hat die Sicherheit, in keine unbeherrschbare Situation zu kommen.
Vor zehn Jahren feierte die Welt die Entschlüsselung des menschlichen Erbguts. Doch je tiefer Wissenschaftler in das „Buch des Lebens“ eintauchen, desto verworrener erscheint sein Inhalt.
Mehr als jeder zweite Tumorpatient wird bestrahlt. Für Kliniken ist die Therapie ein gutes Geschäft. Doch die Nachsorge wird häufig vernachlässigt. Behandlungsfehler fallen selten auf.
Thomas Weiß von der Friedrich-Schiller-Universität in Jena untersucht, welche Rolle die verbale Kommunikation für das Schmerzerleben spielt. Kann Sprache körperlich schmerzhaft wirken?
Magenverkleinerungen können eine Zuckerkrankheit lindern – bis zur Symptomfreiheit. Mediziner streiten, ob die Operation nur bei extrem Fettsüchtigen oder auch für weniger korpulente Menschen ratsam ist.
Kinder mit ADHS bekommen heute meistens Ritalin. Ein spezielles Konzentrationstraining eröffnet ihnen die Chance, auf das Medikament zu verzichten. Noch gilt das Verfahren als experimentell, doch Studien belegen die Erfolge.