Die Kirchen unterstützen die Gesundheitsreform des Präsidenten, auch wenn er weitere Kompromisse machen müsse. Die Frage des geltenden Rechts auf Abtreibung wird zum Lackmustest für die Pro-Life-Bewegung.
Die Frage, wie es mit dem militärischen Einsatz am Hindukusch weitergeht, beschäftigt auch die Kirchen. Sie sind gegen eine Eskalation und setzen auf ziviles Engagement.
Ordensschwestern in Afrika führen erfolgreich den Kampf gegen die Krankheit. Knapp 300.000 Menschen sind heute noch von deren Erreger, dem Mykobakterium Leprae, befallen, zwei bis drei Millionen leiden unter ihren Folgen.
Unbeirrt kämpft der deutsche Pfarrer Richard Stark in St. Petersburg für die Restaurierung der Kirche, die seit 1859 das Gotteshaus der katholischen Gemeinde war. Heute gleicht es einer Ruine.
Die Kölner Pax-Bank ist seit einem Jahr mit eigenem Büro in Israel vertreten. Die Nachfrage christlicher Organisationen nach Finanzdienstleistungen ist enorm.
Im EU-Bewerberland haben christliche Werte vor allem bei jungen Menschen Konjunktur. Der orthodoxe Bischof ist erst 37 Jahre alt. Dabei gelingt in dem Balkanland das Zusammenleben der Religionen offensichtlich.
Seit Jahren hatten Bundeswehrinitiativen auf ein gemeinsames Ehrenmal gedrängt. In Berlin ist diese Stätte öffentlicher Trauer Wirklichkeit geworden. Mehr als 3000 Namen sind verzeichnet – von Soldaten und Zivilisten.
Monat der Weltmission: Die Ortskirchen in der Dritten Welt sind auf Solidarität angewiesen, um die nötigen Strukturen für die Verkündigung zu schaffen, sagt Missio-Präsident Klaus Krämer im Interview.
Renke Brahms, der Friedensbeauftragte der evangelischen Kirche, fordert eine politische Strategie, damit die Region am Hindukusch stabilere Verhältnisse sieht. Der Waffeneinsatz zehrt am Ansehen der Einsatzländer. Er muss begrenzt werden.
Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Zollitsch, besuchte das bevölkerungsreichste Land Afrikas. Er erlebte begeisterte Gläubige, volle Kirchen – und fand bei den Muslimen die Bereitschaft zum echten Dialog
Der „Consensus Tigurinus“ vereinte vor 450 Jahren Zwinglianer und Calvinisten. Die Führer beider Gruppen zeigten Verständigungsbereitschaft – das förderte ihre weltweite Expansion. Von Lutheranern wurden sie als Sektierer verfolgt.
François Ponchaud arbeitet seit 40 Jahren im südasiatischen Land. Der Missionar informierte als Erster über Gräuel der Roten Khmer. Damals glaubte ihm niemand. Heute widmet er sich dem Wiederaufbau.