Vor 20 Jahren wurde die Auflösung der DDR-Truppen eingeleitet. Die Angst vor bewaffnetem Widerstand war groß.Doch am Ende glückte, was am Anfang wie eine unmögliche Mission wirkte.
Vor 600 Jahren siegte ein polnisch-litauisches Heer gegen den Deutschen Orden. Die Schlacht bildete den Anfang vom Ende des Ordens ehemaliger Kreuzritter im Ostseeraum und begründete einen Nationalmythos Polens.
Mehr als zweihundert Jahre lang suchte die Grande Nation in der Neuen Welt Fuß zu fassen. Am Restigouche-Fluss endeten 1760 Frankreichs Nordamerika-Träume.
Bei den Abstimmungen in der Bundesversammlung ging es immer auch um die Macht der Regierung. Heinrich Lübkes Kür leitete die Große Koalition ein, Gustav Heinemanns Sieg das sozialliberale Bündnis. Abweichler gab es oft, große Überraschungen nie.
England ist seit Wilhelm dem Eroberer 1066 nicht mehr eingenommen worden: so die Legende, die der neue Robin-Hood-Film weiterspinnt. Doch 1216 gelang dem französischen Prinzen Ludwig die Invasion.
Anfang 1990 löste die DDR die Bezirke auf und führte die Länder wieder ein. Niederschlesien wollte nicht zu Sachsen, Vorpommern nicht zu Mecklenburg. Dem Widerstand blieb der Erfolg versagt.
Weil Briten, Sowjets und Amerikaner Hitlers Einfluss fürchteten und um Öl bangten, besetzten sie während des Zweiten Weltkriegs den Iran. Diese Episode beeinflusst heute den Streit über Teherans Atompolitik.
Während die DDR-Bürger ihr Regime friedlich stürzten, starben auf den Straßen Rumäniens mehr als 1000 Menschen. Bis heute hat das Land seine Vergangenheit nicht aufgearbeitet.