Der Klassenraum dient als soziales Labor, hier wird mit Chancengerechtigkeit und Integration experimentiert. Mütter und Väter gehen dagegen auf die Barrikaden. Christiane Florin schlägt sich auf ihre Seite.
Der iranische Komponist und Dirigent ist in seiner Heimat unerwünscht. An diesem Wochenende wird sein neues Werk „Neda – Der Ruf“ in Osnabrück uraufgeführt.
In diesem Jahr wäre er 200 geworden, als Opernkomponist ist er noch zu entdecken. Der Dirigent Nikolaus Harnoncourt über reichen Orchesterklang, verkannte Werke und die Oper als Psychodrama.
Die Mehrheit der Hauptstädter gibt vor, an nichts zu glauben. Gerade deshalb ähnelt die deutsche Metropole einem Religions-Supermarkt. Lutz Rathenow sondiert die Sinnangebote.
Gerade junge Künstler werden gern übers Aussehen vermarktet. Die russische Pianistin debütiert mit einer fulminanten Chopin-CD. Ein Gespräch über Romantik, die Unlust an Tonleitern und unsachliche Kritikertöne.
Vor den Toren Asiens begründete Konstantin der Große im Zeichen des Kreuzes einen Gottesstaat: In der Bonner Bundeskunsthalle werden die Schätze einer versunkenen Kultur gehoben.
Wer was zu sagen hat, muss auch was zu zeigen haben. Reiche und Mächtige nutzen Gemälde als Statuszeichen. Die Berliner Ausstellung „Macht zeigen. Kunst als Herrschafts- strategie“ blickt in die Chefetagen der Republik.
Vor einem Jahr versank das Historische Archiv in einer U-Bahn-Baugrube. Ein Großteil der Bestände wurde geborgen, doch die Stadt verhält sich so, als sei ihr die eigene Geschichte nicht viel wert.
Eine Reportage über das französische Lager Rivesaltes im Rheinsichen Merkur gab den Anstoß: Es meldeten sich deutsche Kriegsgefangene, die dort interniert waren. Die Bilder eines Häftlings werden nun ausgestellt.
Die Nation spottet über Politiker mit bescheidener Englischkompetenz wie Günther Oettinger und Guido Westerwelle. Die meisten Deutschen können es Umfragen zufolge aber selbst auch nicht besser.
Bedroht die fremde Religion die westlichen Werte? Sind Islamkritiker Hassprediger? Der Kulturkampf tobt. Der Islamwissenschaftler Stefan Weidner plädiert für mehr Sachlichkeit und weniger Polemik.