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| 30.07.2010 |
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Vampirkult: Bitte recht freundlich
Blutsauger füllen die Kinokassen und verstopfen Bestsellerlisten. Aber die Männer mit den scharfen Zähnen sind nicht mehr das, was sie mal waren. Draculas Erben wie in der „Twilight“-Saga sind nur noch nette Softies.
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Würzburg: Horror lässt hoffen
Die fränkische Stadt widmet sich in diesem Jahr intensiv der Apokalypse. Publikum und Künstler sind begeistert von so viel abgründiger Lebensnähe.
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| Wirtschaftsstudium: Was Zahlen nicht erzählen
Wie berechenbar ist die Welt? An der privaten Alanus-Hochschule müssen angehende BWL-Bachelor und -Master auch Module in Kunst und Philosophie belegen. Damit sie wissen, was sie nicht wissen.
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Abgrenzung: Du nicht!
Dich will ich nicht: Gesund, schön, intelligent, erfolgreich – wer das nicht bieten kann, darf kaum auf die Fürsorge seiner Mitmenschen hoffen. Wenn die freie Wahl zur Abwahl wird: Einblicke in eine selektive Gesellschaft.
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Russland: Dürfen die das?
Nach dem Urteil gegen zwei Kuratoren tobt der Kulturkampf. Immer mehr Künstler wehren sich gegen den wachsenden Einfluss der Konservativen im Staat.
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Klassik trifft Pop: Stars im Stimmbruch
Mit dem Alter kommt die Neugier: Operndiva Renée Fleming und Bariton Thomas Quasthoff haben populäre Songs statt Arien aufgenommen, Poplegende Sting dagegen leistet sich ein großes Orchester.
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Bildungspolitik Tür zu, es zieht!
Die neue rot-grüne NRW-Regierung kündigt frischen Wind an und verbreitet doch nur ideologischen Mief. Gute Bildungspolitik verzichtet auf allein selig machende Konzepte. Ideologie ist Mief, konstatiert Christiane Florin.
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| Schulpolitik: Das teure Armutszeugnis
Länger gemeinsam lernen, das ist das Mantra der neuen NRW-Regierung. Viel Ideologie und keine Fachkenntnis, kritisiert Lehrerverbandschef Josef Kraus. Die bildungspolitischen Akteure sind unbelehrbar.
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Musical: Die Heiligenscheinwerfer
„Kunst hat immer etwas Religiöses“: Ein junges Team aus Fulda bringt große Persönlichkeiten der Kirchengeschichte erfolgreich auf die Singspielbühne. Nächste Woche hat eine neue Version von „Bonifatius“ Premiere.
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| Sturm und Drang: Alle Macht der Jugend?
Jugend steht für Aufbruch und gilt als Ideal der dynamischen Gesellschaft. Die deutsche Nationalmannschaft war die jüngste der WM-Geschichte. Aber verkörpert sie auch ein neues Deutschland, dem die Zukunft gehört?
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Sommerloch-Traum: Liegen lernen
Jeder muss sich von jedem erholen: der Bürger von seinen Regenten, die Politiker von ihrem Volk und alle von den Journalisten. Es ist wieder Zeit für Nichtigkeiten – und Nietzsche. Ein Lob der Entspannung von Christiane Florin.
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| Roy Lichtenstein: Mann ohne Eigenschaften
Entwaffnender Humor und feine Ironie: Mit Freude am Massengeschmack plündert er die Werke großer Meister – der New Yorker Pop-Artist in der Ausstellung „Kunst als Motiv“ des Kölner Museums Ludwig.
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Auslandsstudium: England schafft Zukunft
Britische Universitäten sind bei Deutschen besonders beliebt, jedes Jahr zieht es 15.000 Bildungsmigranten dorthin. Der Masterstudiengang dauert nur halb so lang wie bei uns. Und die Lehre ist die Gebühr wert.
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Generationengerechtigkeit: Der Kampf wird kommen
Wer Rentner beim Sparplan verschont, hat sie als Wähler sicher. Gerade dieses Denken taugt nicht für eine alternde Gesellschaft. Martin Rupps warnt vor politischer Sprachlosigkeit und den Folgen für die Babyboomer.
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| Erziehung: „Kinder müssen Kinder sein dürfen“
Der Kinder- und Jugendpsychiater Michael Winterhoff hat in drei Bestsellern das Schreckbild vom Sprössling, der zum Tyrannen wird, gezeichnet. Ein Gespräch über Reife, Ratgeber und rettende Ideen.
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Elite-Internate: Einsame Spitze
Zuge des Missbrauchsskandals rechnen ehemalige Schüler auch mit ihren Eltern ab. Manche vermissen den Rückhalt von zu Hause. Ist gefühlskalt, wer die Erziehung seiner Kinder delegiert?
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Missbrauch: Haltet Abstand!
Schüler sind nicht dazu da, ihren Lehrern Lebenssinn zu geben. Unter dem Mantel des „pädagogischen Eros“ wird eine fatale Nähe zwischen Schülern und Erziehern propagiert. Was Pädagogen aus dem Skandal lernen müssen.
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| Schulpolitik: Mein Kind soll nach oben
Der Klassenraum dient als soziales Labor, hier wird mit Chancengerechtigkeit und Integration experimentiert. Mütter und Väter gehen dagegen auf die Barrikaden. Christiane Florin schlägt sich auf ihre Seite.
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