Profillosigkeit führt zum Bedeutungsverlust. Kein Parteiprogramm kann das Engagement christlich überzeugter Politiker ersetzen. Nur sie bilden die Brücke zwischen Kirche und Christdemokraten. Ein Essay von Heiner Koch.
Die Verfassung der Bundesrepublik unterscheidet zwischen Staat und Religion. Aber ihre Wertvorstellungen leben von Begründungen, deren Überzeugungskraft aus christlichen Wurzeln genährt wird. Die Kirchen halten diesen Zusammenhang im öffentlichen Diskurs wach. Ein Essay von Jürgen Heise.
„Macht euch die Erde untertan“ – mit diesem Satz entzaubert die Bibel die Welt. Und mahnt den Menschen, sie verantwortlich zu gestalten. Nachdenkenswertes aus Anlass der Klimadebatte von Hans Maier.
Die Enzyklika „Caritas in veritate“ handelt von der ganzheitlichen Entwicklung des Menschen. Benedikt XVI. geht es um alle Dimensionen der Existenz und universale Geschwisterlichkeit. Ein Essay von Aldo Giordano.
Nietzsches Übermensch ist wieder da – in den Werken eines Peter Sloterdijk und Richard Dawkins. Robert Spaemann hält ihnen sein Menschen- und Gottesbild entgegen. Ein Gespräch mit dem Philosophen.
An der Destabilisierung der SED-Diktatur hatte die Kirche größeren Anteil, als manche ihr zugestehen wollen. Sie positionierte sich als klarer Gegenentwurf zur sozialistischen Gesellschaft, stellt Karl-Joseph Hummel klar.
Wer attraktiv ist, hat mehr innere Qualitäten. Das behauptet die moderne Psychologie. Welche Auswirkungen hat das für das eigene Selbstwertgefühl und die Begegnung im Alltag? Ein Essay von Manfred Becker-Huberti.
Für muslimische Verbände und Gruppen symbolisieren Kopftuch und Schleier die Unterwerfung unter Allah. Die islamische Theologin Lamya Kaddor legt die einschlägigen Koranstellen aus. Und kommt zu einem anderen Ergebnis.
Konfessionelle Dichtung während der Nazizeit war durchaus politisch. Ihre Innerlichkeit und der Rückzug in die Geschichte führten dazu, dass die Texte bisher kaum als christlicher Protest gelesen wurden.