Aus Foreign Affairs und Internationaler Politik
© 2009 Council on Foreign Relations, Herausgeber von Foreign Affairs.
Das Beste aus der führenden außenpolitischen Zeitschrift der westlichen Welt erscheint in deutscher Sprache exklusiv im Rheinischen Merkur.
© Frankfurter Societäts-Druckerei GmbH. Die Beiträge erscheinen in der
Zeitschrift „Internationale Politik“.
Ukraine: Kiew auf Crashkurs
Präsident Viktor Janukowitsch hat eine balancierte Außenpolitik versprochen. Tatsächlich richtet er das Land einseitig nach Russland aus. Wenn das so weitergeht, riskiert er eine neue Revolution in Orange.
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| Nato: Wir müssen draußen bleiben
Soll die Allianz ein Friedensabkommen zwischen Israel und den Palästinensern überwachen? Sie könnte sich als Sicherheitsdienstleister profilieren, doch der Einsatz wäre zu riskant und zu teuer.
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Menschenrechte: Schutzschirm für die Armen
Die Welt benötigt nicht mehr UN-Konventionen, sondern Polizisten, Staatsanwälte und Richter, die dem existierenden Recht zur Geltung verhelfen. Entwicklungshilfe ist nur dort erfolgreich, wo sie rechtsstaatliche Strukturen schafft.
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| US-Militärstrategie: Ausbilden statt kämpfen
Washington sollte seine Partner in die Lage versetzen, Konflikte selbst zu lösen. Großeinsätze mit Regimewechsel und Nationenbildung müssen die absolute Ausnahme bleiben, schreibt US- Verteidigungsminister Robert M. Gates.
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| Artenschutz: Vielfalt braucht viel Geld
Torfmoore, Mangrovenwälder und Korallenriffe speichern Kohlendioxid und wirken damit der Erderwärmung entgegen. Deshalb muss die Klimapolitik der Biodiversität mehr Aufmerksamkeit – und Mittel – widmen.
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Indien-USA: Partner auf dünnem Eis
Unter George W. Bush haben beide Staaten ihre Beziehungen vertieft. Doch zahlreiche Konflikte sind geblieben: vom Klimaschutz über Pakistan bis zum Wiederaufbau in Afghanistan. 
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| Menschenrechte: Wein predigen, Wasser trinken
US-Präsident Obama hat rhetorisch eine Kehrtwende zur Politik seines Vorgängers vollzogen. Doch in der Praxis sind ihm kurzfristige Interessen der USA oft wichtiger als die eigenen Maßstäbe.
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Afghanistan: Was der Sonnenkönig lehrt
Fragmentiert, mächtige lokale Eliten, schwache zentrale Herrscher: Frankreich war bis zum 17. Jahrhundert wie das Land am Hindukusch heute. Dann kam Ludwig XIV. und änderte alles. An ihm sollte sich Hamid Karsai ein Beispiel nehmen – von Sheri Berman.
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| Erderwärmung: Lasst die Großen ran!
Beim Gipfel in Kopenhagen ist das UN-System gescheitert: Eine effektive Klimapolitik muss die realen Machtverhältnisse widerspiegeln. Europa sollte eine Avantgarde von Staaten anführen, die eine neue Lösung aushandeln.
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