Vor Griechenland liegen schwere Wochen. Die Gewerkschaften setzen sich gegen das Sparprogramm zur Wehr. Kommt es zu unkontrollierbaren Ausschreitungen? Auch die Beziehungen zu Deutschland leiden.
Die Armee träumt vom Griff nach der Weltmacht, die KP sorgt sich um den sozialen Frieden. Das Ergebnis beim Volkskongress: Zum ersten Mal seit vielen Jahren steigt der Militärhaushalt nicht mehr zweistellig.
Das geschundene Land ist auf dem richtigen Weg zu Freiheit und Stabilität. Der Irak könnte sich am Libanon orientieren, meint Thomas Gutschker. Obwohl fragil, gelingt dort der Ausgleich der Volksgruppen.
Wahlen im Irak
Die Parlamentswahl an diesem Sonntag wird die neuen Machtverhältnisse im Zweistromland offenlegen. Wird die Ära des säkular-nationalistischen Ministerpräsidenten Nuri al-Maliki beendet?
Der Waffenstillstand ist Ausdruck einer neuen Taktik, nicht jedoch des Friedenswillens in Khartum. Ein Erfolg ist das Rahmenabkommen vor allem für sudanesischen Präsidenten Omar al-Baschir.
Sind die Mullahs noch zu stoppen? Neue Erkenntnisse setzen den UN-Sicherheitsrat unter Handlungsdruck: Teheran arbeitet immer noch an Nuklearwaffen – und hat dabei riesige Fortschritte gemacht.
Zwanzig Prozent Arbeitslose, zwölf Prozent Haushaltsdefizit: Spanien ist nach Griechenland der nächste Problemfall der EU. Und der Regierungschef, seit sechs Jahren im Amt, weiß keinen Rat.
Bukarest wird bis 2015 amerikanische Abfangraketen auf seinem Boden stationieren. Großer innenpolitischer Streit ist nicht zu erwarten, denn die alten Ängste gegenüber Moskau leben fort.
Nigeria wird – übergangsweise – von einem Präsidenten regiert, der so gar nicht zur notorisch korrupten Machtelite des Landes passt. Nicht nur Christen von Jonathan, dass er das Land wieder zusammenführt.
Iran
Der Atomstreit geht in die nächste Runde. Doch der politische Umbruch im Land begrenzt die westlichen Optionen.
In den Euroländern ist Stabilität erstes Gebot. Wer das missachtet, muss den Währungsklub verlassen. Am griechischen Beispiel muss das Exempel jetzt statuiert werden, fordert Michael Rutz.
Am kommenden Mittwoch tritt sie ihr Amt an – nach strenger Prüfung durch das Parlament. Von Agrarsubventionen bis Zuwanderung: Was auf die Bürger zukommt, wer in Europa künftig das Geld ausgibt.
Washington zeigt mit seinem Haiti-Engagement, dass es Lateinamerika nicht Venezuela und Brasilien überlassen will. Das schafft neue Irritationen. Bisher hat Obama den traditionellen „Hinterhof“ der USA stark vernachlässigt.
Protestanten und Katholiken haben sich über die Polizeiaufsicht heillos zerstritten.
Europa und die Muslime
In immer mehr Staaten schlägt die Stimmung um: Bürger wehren sich gegen eine Islamisierung. Frankreich will ein Burkaverbot durchsetzen. Polemik beherrscht die deutsche Debatte. Plädoyer für mehr Sachlichkeit.