Streumunition ist mittlerweile die am weitesten verbreitete konventionelle Waffe. Sie kann auch Jahre nach dem Abwurf noch explodieren. Trotz einer Verbotskonvention nutzen viele Staaten sie noch immer, vor allem die USA.
Betrug, Korruption und eine Geheimloge: Nur noch 39 Prozent der Italiener sprechen dem italienischen Ministerpräsidenten ihr Vertrauen aus. Entgleitet dem Regierungschef die Macht?
Verschärfte Sanktionen gegen Teheran dürften vor allem die Mittelschicht treffen. Die regimetreuen Revolutionsgarden dagegen profitieren. Sie machen viel Geld mit Schmuggel.
Präsident Sarkozy plagt sich mit einer Parteispendenaffäre, die Party am Nationalfeiertag fällt aus: Politik in den Zeiten der Schuldenkrise. Mit Wehmut dürfte Sarkozy an die Zeit seines Amtsantritts zurückdenken.
Die katholische Kirche ist zum wichtigsten Verhandlungspartner des Regimes aufgestiegen. Die Kirche gilt den Verantwortlichen in Havanna allem Anschein nach als berechenbares Risiko.
Haushalt auf Pump – damit will der britische Schatzkanzler brechen. Er hat in seinem Ministerium sogar die Schokoladenkekse zum Nachmittagstee abgeschafft.
Selbst ein Genie könnte Japan nicht in einem Jahr verändern, antwortete der 63-Jährige Naoto Kan, der das Land seit vier Wochen regiert. Der neue Ministerpräsident will ein klares Mandat für Reformen.
Das Politbüro wird reanimiert, um Kim Jong Ils jüngsten Sohn zu inthronisieren. Bislang hat Kim junior, der zwischen 1996 und 2001 auf einer Schweizer Schule in Bern erzogen wurde, weder eine militärische noch eine politische Hausmacht.
In Helmand fordern Taliban immer noch die Nato heraus, die Offensive in Kandahar wurde verschoben. Der neue Nato-Oberbefehlshaber David Petraeus, Nachfolger von Stanley McCrystal, steht vor einer Herkulesaufgabe.
In Belgien und in den Niederlanden hat sich ihr Stimmengewicht nahezu halbiert – zugunsten von Parteien am rechten Rand. Eine Ursache: Die Frage nach dem Weg aus der Wirtschaftskrise.
Berlin will wirtschaftspolitische Kompetenzen nicht an Brüssel abtreten – zum Schaden aller. Die Institutionen der alten EU reichen nicht mehr. Die Politik der Eurozone muss einheitlicher werden, fordert Thomas Gutschker.