Gerade junge Künstler werden gern übers Aussehen vermarktet. Die russische Pianistin debütiert mit einer fulminanten Chopin-CD. Ein Gespräch über Romantik, die Unlust an Tonleitern und unsachliche Kritikertöne.
Die Mehrheit der Hauptstädter gibt vor, an nichts zu glauben. Gerade deshalb ähnelt die deutsche Metropole einem Religions-Supermarkt. Lutz Rathenow sondiert die Sinnangebote.
Im Strukturwandel wurde das Revier zum Opfer der Globalisierung. Die Jungen ziehen weg, die Kommunen sind pleite, der Bergbau lebt nur in der Erinnerung. Expedition in eine verunsicherte Arbeitswelt von Raoul Löbbert.
Am Ursprung jeden Forschens stehen Staunen und Neugier. Wer sich der Unsicherheit aussetzt, hat die Chance, seine Vorurteile zu überwinden. Ein Essay von Peter L. Berger und Anton C. Zijderveld.
Vor den Toren Asiens begründete Konstantin der Große im Zeichen des Kreuzes einen Gottesstaat: In der Bonner Bundeskunsthalle werden die Schätze einer versunkenen Kultur gehoben.
Die internationale Buchmesse in Havanna ist ein Jahrmarkt ohne Marktwirtschaft. Die Regierung gibt vor, weltoffen zu sein, das Volk darf ein bisschen von der Freiheit träumen.
Ein großes englisches Gedicht ist wiederzuentdecken: Paul Wühr übersetzt Francis Thompsons „Himmelhund“. Für viele gilt der 1907 Verstorbene als einer der größten englischen Dichter des 19. Jahrhunderts.
Verlage sehen ihr Heil darin, Inhalte im Internet gegen Geld anzubieten. Ein riskanter Weg, denn Markenbildung lässt das Netz kaum zu. Die Daten lösen sich online aus dem Autoritätsbereich ihres Urhebers.
Grant Heslovs filmisches Schelmenstück „Männer, die auf Ziegen starren“ feiert die Utopie eines friedfertigen Amerika. George Clooney führt dabei Ewan McGregor in die Geheimnisse absurder Kriegsführung ein.